Barrierefreiheit ist kein Compliance-Häkchen. Eine Website, die alle bedienen können, ist besser für Menschen, für Suchmaschinen und für KI-Systeme, die eure Inhalte lesen. Der Nachweis fürs Gesetz ist der Bonus.
Worum es geht
Barrieren sind selten
böse Absicht.
Sie entstehen nebenbei, im Alltag, meist unbemerkt. Und es geht längst nicht nur um Menschen mit dauerhafter Behinderung: Der gebrochene Arm, die grelle Sonne, die laute U-Bahn, das Kind am anderen Arm — die meisten Einschränkungen sind vorübergehend oder situativ. Sie treffen irgendwann jeden.
Als Bonus obendrauf: Dieselbe saubere Struktur macht eure Inhalte auch für Google und KI-Tools besser lesbar.
Bild ohne Alternativtext
Der Screenreader sagt nur „Grafik“. Genauso, wenn das Bild bei schlechter Verbindung gar nicht erst lädt.
Zu blasse Schrift
Unlesbar bei müden Augen und leichter Sehschwäche — und für jeden, der draußen in der Sonne aufs Handy schaut.
Video ohne Untertitel
Nutzlos mit Hörhilfe, im Großraumbüro und überall dort, wo gerade niemand den Ton aufdrehen kann.
Unstrukturierter Code
Ohne saubere Semantik verlieren sich Screenreader, Suchmaschinen und KI-Systeme gleichermaßen. Wer das behebt, wird nebenbei besser gefunden.
Die Pflicht
Betrifft mich
das BaFG?
Seit 28. Juni 2025 gilt in Österreich das Barrierefreiheitsgesetz (BaFG). Erfasst ist derelektronische Geschäftsverkehr: Websites, über die Verbraucherinnen und Verbraucher tatsächlich einen Vertrag abschließen — Shops, Buchungs- und Terminstrecken, Bestellformulare. Eine reine Info-Seite ohne Vertragsabschluss fällt nach dem Wortlaut nicht darunter, reines B2B ebenso wenig.
Ausnahme für Kleinstunternehmen (nur bei Dienstleistungen)
weniger als zehn Personen beschäftigt und
entweder höchstens 2 Mio. € Jahresumsatz oder höchstens 2 Mio. € Bilanzsumme
Die Beschäftigtengrenze ist zwingend, bei den Geldgrößen genügt eine. Wer mit zwölf Leuten 500.000 € umsetzt, ist also kein Kleinstunternehmen.
Der Ablauf
So läuft das Audit.
Drei Schritte bis zur Konformität.
01
Audit.
Ich prüfe eure Website nach WCAG 2.2 (AA): technisch, inhaltlich und mit assistiven Technologien. Kein automatisierter Schnelltest, sondern echte Prüfung.
02
Maßnahmenplan.
Ihr bekommt keinen Fehlerberg, sondern einen priorisierten Plan: Was ist kritisch, was ist schnell erledigt, was kann warten, mit Aufwandseinschätzung.
03
Begleitung bis zur Konformität.
Ich begleite euer Team oder eure Agentur bei der Umsetzung, beantworte Detailfragen und prüfe nach, bis die Konformität im geprüften Umfang nachweisbar ist.
Der Leistungsumfang
Was drinsteckt.
Vom Audit bis zum Re-Test.
WCAG-2.2-Audit (Konformitätsstufe AA)
Prüfung mit assistiven Technologien, nicht nur per Tool
Priorisierter Maßnahmenplan mit Aufwandseinschätzung
Dokumentation der Prüfung als Nachweis
Umsetzungsbegleitung für Team oder Agentur
Re-Test nach der Umsetzung
Der erste Schritt
Schickt mir eure URL.
Den Rest übernehme ich.
Ich schaue mir eure Seite an und melde mich mit einer ersten Einschätzung: ob euch das BaFG betrifft, wo die größten Baustellen liegen und was ein Audit kosten würde. Unverbindlich und kostenlos.
Lieber gleich sprechen?
30 Minuten, in denen wir eure Seite gemeinsam durchgehen: Betroffenheit, größte Hürden, realistischer Aufwand. Offen und ohne Pitch.
Termin buchenZum Mitnehmen
Erst selbst
ein Bild machen?
Häufige Fragen
Kurz gefragt,
kurz beantwortet.
Seit 28. Juni 2025 gilt das BaFG für Websites, über die Verbraucherinnen und Verbraucher Verträge abschließen: Shops, Buchungs- und Terminstrecken, Bestellformulare. Reine Info-Seiten und B2B fallen nach dem Wortlaut nicht darunter, Kleinstunternehmen sind bei Dienstleistungen ausgenommen. Ob das auf euch zutrifft, klären wir im Erstgespräch in wenigen Minuten.
Rechtlich seid ihr dann aus dem BaFG raus, aber das Behindertengleichstellungsgesetz gilt weiter — daraus können Schadenersatzansprüche entstehen, unabhängig von eurer Größe. Und der praktische Teil bleibt ohnehin: Wer eure Seite nicht bedienen kann, kauft auch nicht.
Nein. Automatisierte Tools finden nur einen Teil der Barrieren. Vieles (verständliche Alternativtexte, sinnvolle Fokus-Reihenfolge, Bedienbarkeit mit Screenreader) kann nur ein Mensch beurteilen. Tools nutze ich als Ergänzung, nicht als Ersatz.
Das hängt vom Umfang eurer Website ab. Nach einem kurzen Blick auf die Seite bekommt ihr ein Fixpreis-Angebot: keine offenen Stundensätze, keine Überraschungen.
So früh wie möglich. Barrierefreiheit von Anfang an mitzudenken ist deutlich günstiger, als sie nachträglich einzubauen. Ich prüfe auf Wunsch schon Designs und Prototypen.

